Die Seychellen bieten viele bezaubernde Inseln. Wie so oft haben die Hauptinseln weniger zu bieten und erfüllen nicht den Flair, wie man sich das von Inselparadiesen vorstellt. Mahe ist eine der Inseln, die man durchaus als schön bezeichnen kann für eine Hauptinsel. Daher verbrachten wir ein paar Tage auf Mahe, bevor es weiterging auf La Digue und Praslin. Zu den Inseln, die oftmals die Cover von Magazinen schmücken finden Sie weiter unten Bilder. Mahe ist eine kleine Insel, die man mit dem Mietwagen innerhalb von einer Stunde umrunden kann. Da wir sehr gerne Fisch essen, haben wir diesen stets bei den Fischern ausserhalb der Touristenbereiche am Strassenrand gekauft. Sie verkaufen diesen sofort nachdem sie mit ihren Fischerbooten wieder an Land kommen. Entsprechend frisch und lecker schmecken diese dann. Bei unserem zweiten Besuch auf den Seychellen mussten wir unseren Schlüssel zur Unterkunft von einem Polizisten im Gefängnis abholen. Das Gefängnis war nicht grösser als eine Garage und hatte auch nur eine Zelle. Diese war auch „belegt“.
La Digue hat uns am Besten gefallen von allen drei Inseln. Vorallem weil es dort auch keine Autos gibt. Es gibt zwar einige wenige, aber die haben die Einheimischen und benötigen diese auch zum Transport. Die Anzahl ist jedoch mehr als überschaubar und für Touristen ist es nicht erlaubt. Mit dem Fahrrad ist es auch schön die Insel zu erkunden. Einmal sind wir mit dem Fährboot von Mahe nach La Digue gefahren. Auch wenn es nur 45 Minuten sind ist es eine Herausforderung für den Körper, vor allem für den Magen. So läuft die Besatzung immer wieder herum und verteilt Tüten. Das der Wellengang so stark ist, ist nicht Saisonal bedingt, sondern ganzjährig. Beim zweiten Besuch auf La Digue sind wir dann von Praslin aus mit dem Fährboot gefahren. Die Fahrt dauert lediglich 15 Minuten und ist wesentlich entspannter.
Praslin hat uns nicht so gut gefallen wie La Digue. Allerdings gibt es dort einen wunderschönen Strand innerhalb eines teuren Resorts. Zum Strand darf man nach vorheriger Anmeldung gehen. Wichtig ist, dass man sich einen Tag vorher telefonisch anmeldet. Der Vorteil ist, dass dadurch sehr wenige Menschen am Strand sind. Die Touristen im Resort liegen meist an einem anderen Hauseigenen Strand, bei dem es Liegen gibt. Dort darf man als Tagesgast nicht hin. Die Reservierung und Benutzung des Strandes ist kostenfrei.