Indonesien ist vor allem bekannt durch Bali. Dabei hat es soviel mehr zu bieten. Wir starteten auf Bali, dann ging es weiter über Lombock nach Gili Air. Daraufhin folgten die Bunaken, die Togeans und besonders beeindruckend und speziell war Sulawesi (lesen Sie über Sulawesi weiter unten) . Christina war alleine auch noch zum Tauchen auf Kommodo, Raja Ampat und die Sederawasi Bay.
Sulawesi ist aufgrund seiner Beerdigungszeremonien bekannt. In der Region Tana Toraja finden diese über mehrere Tage statt. Wir hatten das Glück, dass wir am Tisch der Familie Platz nehmen durften. Das war dem Zufall geschuldet, dass wir die Nichte des verstorbenen zufällig getroffen hatten, weil wir als Dank teilnehmen zu dürfen eine Stange Zigaretten für die Familie dabei hatten. Das ist so üblich, vor allem wenn man ohne Guide an einer solchen Zeremonie teilnimmt. Wobei Feier es besser trifft. Zum Teil werden die verstorbenen erst viele Jahre nach dem Tod beerdigt. Dafür werden Holzfiguren geschnitzt, die auf bestimmte Balkone im Gestein gestellt werden. So ist immer ersichtlich, welches Dorfmitglied noch beerdigt wird. Diese Beerdigungen dauern zwischen 4-7 Tage. Je nachdem wie angesehen der verstorbene im Dorf war. Täglich finden andere Zeremonien statt. Das Highlight für die Dorfbewohner ist die Hinrichtung, bzw. das ausbluten der Büffel. Je länger die Hörner, desto teurer das Tier. Die Hörner werden dann nach den Tagen an das Haus der hinterbliebenen „gesteckt“. Je mehr Hörner dort hängen, desto grösser war die Trauerfeier.