Nach ein paar Tagen Aufenthalt in Dubai sind wir noch Nepal geflogen. Dort wollten wir die Anapurna Runde laufen. Leider konnten wir sie nicht ganz zu Ende gehen und mussten bei ca. 4.000 Höhenmeter abbrechen. Es war trotzdem faszinierend die kleinen Bergdörfer zu sehen und auch in diesen zu übernachten. Je höher man gelaufen ist, desto mehr prägte der tibetische Einfluss die Dörfer. In Kathmandu angekommen besuchten wir zunächst unterschiedliche Sehenswürdigkeiten. Was uns am meisten beschäftigte, auch viele Tage danach noch, war die Tempelanlage Paschputinat. Dort finden Verbrennungen statt. Die verstorbenen Angehörigen werden auf einer Holzbarre durch Kathmandu getragen und das Ziel ist es, bereits eine Stunde nach dem Ableben mit der Verbrennung zu beginnen. Das hängt mit dem Glauben der Hindus zusammen. Wir erledigten dann unsere letzten Einkäufe für die Trekking Tour und beschafften uns auch das benötigte Permit für das Anapurna Trekking. 

Nun begann die Vorbereitung zum Anapurna Trekking. Wir hatten zwar unsere Schlafsäcke und Winterkleidung mit uns, doch benötigten wir noch Kleinigkeiten, die man sich in Kathmandu auch mieten kann. So erledigten wir unsere letzten Dinge um dann mit dem Bus nach Phokara zu fahren um von dort aus zu starten. Viele Hängebrücken und kleine Dörfer begegneten uns. Auch waren nicht sehr viele Mensche auf der Route unterwegs. Überall trafen wir auf nette und hilfsbereite Menschen. Oftmals darf man auch kostenfrei übernachten, wenn man dort zu Abend und zum Frühstück isst. Da es kaum Restaurants gibt, war das für uns selbstverständlich.