Neuseeland (Wo soll man da anfangen, bei dieser Schönheit) ist das Land von allen, die wir bereist haben, bei dem wir sagten „Hier könnten wir uns vorstellen zu Leben“. Insgesamt waren wir sechs Monate in Neuseeland und haben uns definitiv in die Südinsel verliebt. Diese Insel bietet im Prinzip alles was die Welt zu bieten hat. Den i-Punkt setzen dabei die Menschen und ihre Gastfreundlichkeit. Wir hatten das Glück, dass wir zwei wundervolle Menschen, Julie & Jeremy kennen lernen durften, als wir Gäste bei ihnen per Airbnb waren. Das war am Rarangi Beach auf der Südinsel. Daher beginnen wir hier auch mit dem Rarangi Beach und den beiden. Von Anfang an entwickelte sich eine Freundschaft, so dass wir die Möglichkeit hatten beim zweite Besuch in Neuseeland für sechs Wochen in ihrem Haus zu Leben und auf Haus, Hunde, etc aufzupassen. Es war ein Traum, da sich das Haus direkt am Strand befindet und so konnten wir so richtig die Seele baumeln lassen, bevor wir erneut die anderen Sehenswürdigkeiten besuchten und auch den Keppler Track liefen. Da es nicht möglich ist, jedes Highlight in einen Bericht zu verpassen, haben wir uns für einige ausgewählte entschieden. Eine Bildersammlung von weiteren Schönheiten des Landes finden Sie ganz unten.
Generell lässt sich sagen, dass man am Liebsten an jeder Ecke stundenlang stehen bleiben möchte, weil die Landschaft so faszinierend ist. Wer Delfine liebt, sollte unbedingt nach Kaikoura fahren. Dort lässt sich perfekt mit Delfinen schnorcheln und Spaziergänge gibt es auch sehr viele. Wer gerne Kanu fährt, der hat auch dort die Möglichkeit und es lohnt sich wie alles andere auch.
Der Mount Cook ist mehr als ein Berg. Es ein Gebiet der Faszination. Alleine die Anfahrt dorthin ist Atemberaubend. Neben dem Mount Cook befindet sich der Tasman Gletscher. Auch ein Museum von Edmund Hillary kann besucht werden. Schon die Anfahrt dorthin, ca. die letzten 50 km sind faszinierend und man möchte gerne überall anhalten um Bilder zu machen. Auf dem Weg zum Nationalpark übernachteten wir auf einer Schaafsfarm. Das war schon wundervoll und speziell, da die gesamte Schaafsherde vor unserer Terrasse entlang lief. Was noch viel schöner war, ist, dass wir am nächsten morgen in der Küche ein älteres Ehepaar kennen gelernt haben, die uns zu sich auf die Nordinsel eingeladen haben. Wochen später, als wir auf der Nordinsel waren, kontaktierten wir die beiden und wir waren herzlich eingeladen ein paar Tage bei ihnen zu verbringen. Da lernten wir dann sogar einen Kugelschreiber an der Werkbank herzustellen. Aber dazu später und weiter unten mehr dazu.
Der Waikoura Strand im Norde der Südinsel ist der schönste den wir in Neuseeland gesehen haben. Er eignet sich weniger zum Schwimmen, als mehr zum Spaziergehen oder picknicken. Er ist in seiner Natur erhalten und wirkt zugleich rauh wie mystisch.
Neuseeland ist perfekt um auch Wanderungen zu machen. So gibt es die „Great Walks“ und neben diesen gibt es auch noch einige andere besondere. Einen davon sind wir gelaufen. Der sogenannte „Peninsula Banks“. Eine wundervolle vier Tage Wanderung, die von privaten Farmern ins Leben gerufen wurde und man übernachtet in den „alten kleinen Dörfern“ die es damals auf den Farmen gab. Strom gibt es kaum in den Unterkünften und die Toiletten befinden sich ebenfalls ausserhalb. Wer zuerst im „Dorf“ ankommt, der hat als erstes das Wahlrecht seinen Häuschen. Da allerdings alle sehr schön sind, ist es nicht notwendig das man tagsüber seine Wanderung als Wettrennen ansieht. Dafür ist die Landschaft auch zu schön um einfach „durch zu rennen“. Auch zwei der Great Walks sind wir gegangen. Den Keppler Track und Abel Tasman Track. Darüber können Sie weiter unten lesen. Hier nun ein paar Bilder der „Peninsula Banks“. Bemerkenswert ist auch, dass es in jedem „Dorf“ einen kleinen Shop gibt. Das läuft alles auf Vertrauen ab. Es liegt eine kleine Kasse im Shop und man wirft das Geld Bar ein.
Der Keppler Track gehört zu den „10 Great Walks“ in Neuseeland. Er gilt als der schönste und wenn man sich entscheiden soll, empfehlen die Neuseeländer den Keppler Track zu gehen. Er dauert drei Tage. Die beiden Nächte verbringt man in einfachen Unterkünften, in denen es Matratzen Zimmer gibt, aber auch Bereiche mit weniger Betten. Vorbuchen kann man kein bestimmtes „Bett“. Bei Ankunft, sucht man sich eins aus und belegt es. Am ersten Tag geht es flach durch Wälder um dann am zweiten Tag Höhenmeter zu besteigen um die wunderschöne Aussicht zu geniessen, die einen über Stunden hinweg begleitet.
Der Abel Tasman Track, der ebenfalls zu den “ 10 Great Walks“ gehört, unterscheidet sich zum Keppler vorallem darin, dass er flach und immer am Wasser entlang führt. Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder über eine Tagestour, oder einen kleinen Spaziergang mit Hin- und Rückweg oder man lässt sich mit dem Boot zu einem Strand fahren und beginnt von dort an seine Tour. Wir haben uns für zweites entschieden incl. zwei Übernachtungen auf dem Weg. Da das Wetter allerdings nicht so gut war und am zweiten Tag sich schlechter veränderte, entschieden wir die zweite Übernachtung auszulassen und und anstatt drei Tage unterwegs zu sein, verkürzten wir auf zwei.
Neuseeland bietet nicht nur an den Highlights tolle Erlebnisse. Das Highlight beginnt auf der Fahrt dorthin. Es gibt kaum eine Ecke, bei der man nicht anhalten möchte und die Zeit stehen bleiben lassen will. Wer Natur liebt, wird den ganzen Tag davon verwöhnt. Zumindest auf der Südinsel. Die Nordinsel unterscheidet sich sehr, hat jedoch auch wunderschöne Plätze.
Hier noch einige Impressionen unserer Reise durch Neuseeland.