Der Kgalagadi Nationalpark, das Dreieck zwischen Südafrika, Botswana und Namibia. Als wir das erste mal in diesem Park waren, wurde uns schnell klar, dass wir hierher nicht mehr zurückkehren werden. Hier ist es so ganz anders als wie im Kruger Nationalpark. Vorallem die Anzahl der Sichtungen unterscheidet sich sehr. Wie oftmals, was man nicht mehr machen möchte, ergibt sich die Situation dann doch und seit unserem zweite Besuch haben wir uns neben dem Kruger auch in den Kgalagadi Nationalpark verliebt. Es ist die Einsamkeit, im Vergleich zum Kruger und ebenso die Einsamkeit mit den Tieren, die man verbringen darf. Nur selten befinden sich mehr als zwei Autos bei den Sichtungen und auch das Gefühl von Abenteuer ist um einiges höher als wie es im Kruger zu finden ist. Beides Parks haben ihre Vorlieben und gehören für uns als Kombination seit einigen Jahren zusammen. Ebenso ist die Fahrt von Kapstadt aus zum Kgalagadi Nationalpark immer wieder faszinierend. Die Landschaft ist überwältigend. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Bereich Reiseberichte (Land).
Im Kgalagadi Park fährt man ausschliesslich auf Sand und es ist dringend zu empfehen ein Allrad Antrieb Fahrzeug zu haben. Beim ersten Besuch hatten wir zwar, einen Kleinwagen und sind auch nie stecken geblieben. Allerdings haben wir Menschen getroffen, die sind selbst mit einem Allrad KFZ stecken geblieben und besonders, wenn Sie zu Wilderness Camps wollen, ist ein Allrad Antrag verpflichtend.
Wir mixen meist die Unterkünfte, zwischen „normalen“ Camps und Wilderness Camps. Die „normalen“ Camps sind Twee Rivieren, hier checkt man auch in den Park ein. Nossob und Mata Mata. Mata Mata nutzt man in der Regel um über die Grenze nach Namibia zu fahren.
Die Wilderness Camps unterscheiden sich von den „normalen“ Camps, dass sie keinen Shop haben und wesentlich schwieriger zu erreichen sind. Allerdings gibt es dort auch keine Zäune um das Camp herum, so dass man oftmals hervorragende Sichtungen von Tieren, insbesondere Löwen hat.
Tiere die man sichtet, hat man für sich alleine, oder teilt sie meist höchstens mit 1-2 Autos. So kann man solange bleiben wie man will und kann das Verhalten der Tiere ausgiebig beobachten. Lediglich, wie in allen Nationalparks muss man in seinem Camp sein, wenn die Sonne untergeht. Das gilt auch für die Wilderness Camps.