In Summe der letzten Jahre verbrachten wir bislang mehr als 300 Tage im Kruger Nationalpark und es werden sicherlich noch mehr werden. Wir haben uns in diesen Nationalpark verliebt. Hier möchten wir die Camps vorstellen, in denen wir bislang unsere Zeit verbrachten. Da wir mehrmals in den Camps waren, nutzten wir auch immer wieder andere Unterkünfte. Es gibt auch die Möglichkeit auf dem Campingplatz zu übernachten, was wir auch taten und seinen Reiz hat. Man ist sehr nah, bzw. direkt am Zaun und sieht auch am Abend Aktivitäten der Tierwelt. So lassen sich vor allem gerne Hyänen blicken, die vom Geruch des Fleisches am Grill angelockt werden.
Im Kruger muss man unterscheiden von privaten Unterkünften und den staatlichen Camps. Wir nutzen ausschließlich die staatlichen Camps. Wer sich fragt, wo hier der Unterschied liegt, darf uns gerne über das Kontaktformular kontaktieren.
Skukuza:
Dieses Camp liegt am Sabie Fluss und ist das größte im Kruger Park. Es hat die meisten Unterkünfte, die meisten Restaurants, den größten Shop, eine Tankstelle und auch sein Auto kann man dort waschen lassen. Dieses Camp ist auch das einzige Camp mit einem Geldautomaten. Es macht auch Sinn, Bargeld dabei zu haben, da nicht immer die Kreditkartenzahlung funktioniert. Das liegt am fehlenden Verbindungssignal zu den Geräten. Wer gerne Fleisch isst, kommt am Restaurant „Cattle Baron“ nicht vorbei. Das Filet ist hervorragend und der Ausblick vom Restaurant auf den Sabie Fluss ist fantastisch. Gelegentlich kommt es vor, dass man von dort aus Elefanten, Büffel, Hyänen oder Leoparden beobachten kann.
Lower Sabie:
Das Camp Lower Sabie liegt am Sabie Fluss. In dem je nach Jahreszeit mehr oder weniger Wasser fließt. Hier fühlen sich vor allem Löwen, Leoparden, Geparden sehr wohl, da es immer reichlich Nahrung gibt. Eines der größten Löwenrudel ist hier zuhause, dass sogenannte Sabie Pride. Wie in allen Camps gibt es hier unterschiedliche Kategorien, wie Einzelhütten ohne jegliche Ausstattung oder Bungalows, die direkt am Fluss gelegen sind, mit Küche, Utensilien, Klimaanlage, etc. Großartig ist, dass jede Unterkunft und sei es auch auf dem Campingplatz seine eigene Feuerstelle hat, an der man Feuer auflegen kann, um sein Essen selbst zu grillen. Im Camp selbst gibt es auch ein Restaurant mit wunderschönem Blick auf den Fluss, einen Shop und eine Tankstelle.
Satara:
Das Camp Satara befindet sich im Zentrum des Kruger Nationalparks. Besonders beliebt ist Satara, weil es die Region der Raubkatzen ist. Hier haben wir auch unseren ersten und bislang einzigen weißen Löwen gesehen. In der Nähe des Camps gibt es auch einige Palmen. Hin und wieder liegen dort die Löwen im Schatten. Daher wird das Löwenrudel in dieser Region auch als das Palm Pride bezeichnet. Die einzelnen Bungalow Bereich sind in Kreisen angelegt, so dass wenn viele am Abend selbst grillen und ihr Feuer anmachen, entsteht eine besondere Atmosphäre. Auch die Sonnenaufgänge und Untergänge sind hier fantastisch. Man hat das Gefühl, dass sich die Sonne hier besonders groß zeigt. In Satara gibt es ebenfalls ein Restaurant, Shop und eine Tankstelle.
Pretoriuskop:
Dieses Camp bietet einfache Hütten zum Übernachten. Ein kleines Restaurant und auch eine Tankstelle. Hier bleibt man nur, wenn man in den Park hineinfährt und keine Zeit mehr hat, um in ein anderes Camp zu fahren. Es liegt nur 7 Kilometer nach Einfahrt in den Park von Numbi aus. Hier stehen Gemeinschaftsduschen und Toiletten zur Verfügung. Hier unterscheidet sich das Wetter auch gelegentlich von den anderen Orten im Camp. Hier kann es auch mal stürmisch werden, auch wenn das selten vorkommt. In diesem Camp befindet sich auch eine besondere Hütte, die speziell für Queen Elisabeth errichtet wurde. Wie man uns sagte, wurde diese aber noch nie von ihr genutzt 😉.
Crocodile Bridge:
Kurz genannt Croc Bridge, verdient seinen Namen, weil man über eine Brücke in den Park fährt und dabei in der Regel einige Krokodile zu sehen bekommt. Dieses Camp wird oftmals für die erste Nacht genutzt, weil es das erste Camp ist, wenn man von dieser Seite aus in den Park fährt. Hier ist üblich in sogenannten „festen Zelten“ zu übernachten. Toiletten und Duschen befinden sich innerhalb des Camps und dienen der Allgemeinheit. Einen kleinen Shop findet man hier auch, wie auch eine Tankstelle.
Olifants:
Das Camp Olifants befindet sich weiter nördlich im Park. Diese Region ist mehr bekannt für seine Flusspferde, Giraffen, Impalas, Zebras. Raubtiere findet man hier eher selten. Das Camp wurde benannt nach dem Olifant Fluss, der sich ebenfalls hier befindet. Da das Camp auf einem Hügel liegt, hat man einen großartigen Blick über die gesamte Savanne. Von oben sieht man immer wieder Elefantenherden vorbeiziehen. Kurz vor Abenddämmerung bietet sich hier ein Spektakel, wenn tausende Fledermäuse aus ihren Boxen herausfliegen und über das Restaurant hinweg gleiten. Wie die anderen Hauptcamps auch, hat Olifants einen Shop, Restaurant und Tankstelle.
Letaba:
Hier im Camp gibt es ein Elefantenmuseum, dass die Geschichte der Elefanten erzählt. Besonders die der „Tusker“. So werden die Elefanten bezeichnet mit außergewöhnlich langen Stoßzähnen. Ebenfalls am Olifant River gelegen, sieht man hier die gleichen Tiere wie von Olifants aus. Restaurant, Shop und Tankstelle gibt es hier auch.
Berg en Dal:
Wie es der Name schon sagt, ist es die Region von Berg und Tal. Hier gibt es einige Strecken, die auf und ab führen. Es ist das erste Camp, wenn man von Malelane aus hineinfährt. Ein wunderschönes Camp, da es hier fast ausschließlich Häuser gibt, die man sich anmieten kann. Es lohnt sich auch, hier mehrere Tage zu verbringen, da die Gegend sehr erlebnisreich ist. Meistens dienen die Camps, welche sich an den Einfahrtstoren befinden, eher für eine Übernachtung, um dann tiefer in den Park zu fahren. Hier ist das etwas anders und ein paar Nächte lohnen sich.
Shingwedzi:
Shingwedzi ist ein sehr schönes Camp in der nördlichen Region des Parks. Hier sind die Hütten, bzw. Bungalows im Kreis angelegt. Es ist ein sehr ruhiges Camp und diese Region ist besonders bekannt für seine Elefantenherden. Auch Löwen und Leoparden kann man hier gut sichten. Ein Shop, Restaurant und Tankstelle befinden sich im Camp.
Biyamiti:
Biyamiti ist ein sogenanntes Bushveld Camp. Das heißt, es gibt keinen Shop, kein Restaurant, keine Tankstelle. Alles was man benötigt zur Verpflegung, muss man sich selbst mitbringen. Dafür sind die Häuser sehr gut ausgestattet. Sogar mit einer Badewanne, einem Wohnraum, schöne Terrasse. Direkt vorm Camp ist ein Wasserloch, zu dem immer wieder unterschiedliche Tiere kommen. Die Besonderheit an Biyamiti ist, dass die Straße, die zum Camp führt, nur für Übernachtungsgäste des Camps ist. Das heißt, man trifft auf so gut wie kein Auto. Die Strecke selbst ist insgesamt ca. 20 Kilometer lang.
Punda Maria:
Dieses Camp ist das erste, wenn man vom Norden aus in den Park fährt. Es ist sehr einfach gehalten, mit einigen wenigen Zimmern und einem großen Campingplatz. Hier oben sieht man eher wenig Tiere, allerdings ist es von der Landschaft her, wunderschön. Diese Region hat eine komplett andere Vegetation als der Rest des Kruger Nationalparks. Einen kleinen Shop und eine Tankstelle findet man hier, wie auch ein kleines Restaurant.